„So pocht das Schicksal an die Pforte“
 

„So pocht das Schicksal an die Pforte“

( Beethoven selbst ĂĽber den Beginn seiner 5. Sinfonie )


Es ist vielleicht das berühmteste und vielzitierteste Motiv der Musikgeschichte jenes „Schicksalsmotiv“, mit dem die Fünfte Sinfonie Ludwig van Beethovens beginnt, und das im Laufe dieses Abends detektivisch durch die Musikgeschichte verfolgt wird. So ist der Schritt nicht groß, hin zu Schuberts Fantasie f-moll (Hörprobe CD), dessen großes Vorbild zeitlebens Ludwig van Beethoven gewesen ist.


Das Werk entstand in seinem letzten Lebensjahr, man meint, Todesnähe und Todessehnsucht hören zu können, um dann im Largo, dem zweiten Satz auf das Schicksalsmotiv zu stoßen, das als rhythmisches Pochen durch alle Unterstimmen geführt wird.


Ganz anders bei Franz Liszt, in dessen Symphonischer Dichtung „Les Préludes“ (Hörprobe CD) erklingen im Allegro marziale animato die kriegerischen Fanfaren im Rhythmus des Schicksalsmotivs. Besonders prägnant zu hören in der weitgehend unbekannten und spektakulären Fassung des Komponisten.


Lassen Sie sich ĂĽberraschen, wo ĂĽberall noch nach Beethoven das Schicksal in anderen berĂĽhmten Werken berĂĽhmter Komponisten pocht...